Chemie oder Hausmittel? Was hilft wirksam gegen Katzenurin

Katze schaut vom Schrank


Katzen sind wundersame Tiere, die das Leben eines Menschen erfüllender machen können. Wer eine oder mehrere Katzen im Haushalt hält, hat seine Freude und seinen Spaß an ihnen. Sie begleiten den Menschen über viele Jahre hinweg und werden echte Lebensabschnittspartner. Doch jeder Katzenbesitzer kennt auch die weniger angenehmen Seiten seines flauschigen Begleiters. Territoriales Verhalten oder Unsauberkeit bei Katzen kann manchmal sehr nervig sein.

Effektive Mittel gegen Katzenurin


Katzenurin entfernen, muss nicht immer sofort bedeuten, dass man das teuerste und kräftigste Mittel benutzen muss, um Urin aus Textilien oder anderem Material entfernen zu können. Da Katzenurin dünnflüssiger ist als Wasser, dringt es um so schneller in Untergründe ein. Sollte die Katze auf den Teppich, das Sofa, Kleidungstücke oder ins Bett machen, bleiben Sie ruhig. Als erstes sollten Sie die betroffenen Stellen, die im besten Fall noch frisch, also feucht sind, mit einem saugfähigen Tuch zu trocknen. Anschließend können Sie Backpulver oder Natron auf die Stelle geben und mindestens 12 Stunden einwirken lassen. Das hilft, die Geruchspartikel herauszufiltern und danach einfach mit dem Staubsauger drüber saugen. Gegen den Geruch von Katzenurin hat sich Mundspülung gewehrt. Das wird im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt und auf die betroffene Stelle getupft. Bitte nie einreiben, egal was Sie drauf tun! Beachten Sie, dass eingefärbtes Mundwasser zu Flecken führen kann und deshalb nur auf dunklen Materialien benutzt werden sollte.
Hilft das alles nichts, können Sie auf Spezialprodukte zurückgreifen. Es gibt spezielle Mittel, die Sie kaufen können, die extra auf die Bedürfnisse des Tieres angepasst sind. Sie sind inzwischen sehr umweltschonend und tierfreundlich. Dazu zählt auch, dass die Ausdünstungen des Mittels dem Tier nicht schaden, wenn es fachgerecht angewendet wird. Diese Mittel sind oft so konzipiert, dass sie den Stoff bei der Behandlung schonen, den Geruch dauerhaft entfernen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Katze die die Ausdünstungen einatmet, keine gesundheitlichen Schäden davon trägt. Ob gekauftes Spezialprodukt oder Hausmittel, beide Möglichkeiten, richtig angewendet, können den Katzenurin entfernen und dafür sorgen, dass die Geruchsbelästigung aufhört.

Warum Katzen in die Wohnung machen


Es gibt verschiedene Gründe, warum Katzen in die Wohnung machen. Sollten Sie das Urinieren bemerken, finden Sie den Grund heraus. Denn nur so, können Sie eine Wiederholung des Ärgernis vermeiden. Bei Katern, die nicht kastriert sind, kann das Urinieren in der Wohnung territoriales Verhalten sein. Dem sollten Sie entgegen wirken. Katzen können in die Wohnung urinieren, wenn es Probleme mit Artgenossen innerhalb der Wohnung gibt, wenn es Revalitätskonflikte zwischen den Katzen gibt oder eine Vergesellschaftung misslungen ist, wenn die Katze unter enormen psychischen Stress steht, emotionale Gründe wie Vernachlässigung oder Langeweile gehören ebenfalls zu einer möglichen Ursache. Katzen reagieren selbst darauf, wenn sich in der Umgebung etwas ändert. Vielleicht ein Möbelstück oder Sie benutzen ein neues Waschmittel, das der Katze nicht gut bekommt. Es könnten auch körperliche Probleme darauf hindeuten, wenn die Katze in die Wohnung uriniert. Blasenschwäche können auch Katzen im hohen Alter bekommen. Wichtig ist, dass Sie dem nachgehen, sobald Ihnen das Urinieren auffällt, damit es nicht zur Gewohnheit wird, Urin Ihrer Katze zu entfernen.

Ein Sportgerät für Hauskatzen

Das ist etwas Neues. Hauskatzen, so weiß man, bekommen generell nur innerhalb ihrer Wohnung oder innerhalb des Hauses Bewegung. Sie schnuppern eigentlich nicht nach draußen, außer sie haben eine abgesicherte Grünzone oder etwa einen Wintergarten. Die Katze mag sich beim Besitzer auch so wohlfühlen, aber klarerweise ihr Bewegungsdrang deshalb nicht weg. Der Besitzer einer Hauskatze sollte sich demnach auch Gedanken machen, wie er sein Tier ausreichend beschäftigt hält und wie es gelingen kann, dass seine Katze nicht in großem Maße über den Hunger isst und sich in ihrem Körper und in ihrer Behausung wohlfühlt. Neben dem altbekannten Kratzbaum, der immer noch bei Katzen sehr beliebt ist, gibt es auf dem Markt bereits ein Laufrad. Ein Katzenlaufrad kaufen kann für die Katze eine kolossale Stressreduktion im Haushalt bedeuten, und sie wird sich nicht mehr an die neu gekauften Vorhänge machen oder auf den Herd springen, wenn sie durch ein solches Laufrad genügend Auslastung und sportliche Betätigung – so weit man sagen kann – hat.

Vorteile eines Laufrades

Ein Katzenlaufrad kann vielfältige Vorteile haben: Die Katze bekommt eine sinnvolle und fordernde Beschäftigung. Sie kann jederzeit von dem Laufrad ablassen, wenn sie nicht mehr laufen möchte. Das Laufen auf dem Katzenlaufrad macht im Gegensatz zu einem Hamsterrad nicht süchtig. Die Katze ist sehr wohl in der Lage zu antizipieren, wann sie genug hat vom Laufen. Sie steigt dann von selbst wieder ab. Während des Laufens muss sie nicht zwingend beaufsichtigt werden, da keine Verletzungsgefahr bei ordnungsgemäßem Aufbau und der zweckmäßigen Verwendung besteht. Die Katze erlebt einen tollen Zustand mit viel Vergnügen und spürt auf angenehme Weise ihre Bewegung selbst. Sie erlebt eine anregende und herausfordernde Tätigkeit und kann sich auf ihre Einheit konzentrieren. Nichts lenkt ab, weil ihr Blick auf die Laufbahn des Rades gerichtet ist. Das Laufrad für Katzen ist mit einem rutschfesten Belag ausgestattet. Die Laufflächen sind dabei aus EVA-Schaumstoff gefertigt. Das bedeutet Sicherheit zusätzlich, denn die Katze kann zu keinem Zeitpunkt ausrutschen oder abrutschen. Der Besitzer kann die Katze mit einem guten Gefühl auf das Laufrad lassen.

Aufbau eines solchen Gerätes für Katzen

Es gibt beim Katzenlaufrad normalerweise zwei sehr stabile Standfüße, die auf dem Wohnungsboden ruhen. Darauf aufbauend ist ein großes Rad montiert. Die von allen Seiten offene Bauweise garantiert der Katze Sicherheit und Komfort. Sie hat jederzeit den Überblick und kann laufen oder sich aus dem Rad entfernen. Das Laufrad macht beim Laufen nicht viele Geräusche, denn es verfügt meist über kugelgelagerte Rollen, welche es einfach machen, ein gutes Lauferlebnis zu haben.

Vertrauensaufbau ist wichtig

Die Hauskatze muss erst einmal Vertrauen zu dem neuen Gerät aufbauen, und die Eingewöhnungsphase kann ein paar Wochen (2-3 Wochen) dauern. Es ist wichtig, dass dabei der Besitzer wohlwollend und lobend, vielleicht mit Leckerli, auftritt und die Katze dadurch motiviert. Das Laufrad sorgt für eine sportliche Konstitution der Katze. Sie ist ausgeglichen und freut sich über die neu gewonnenen Bewegungseinheiten, hat sie erst einmal Vertrauen gefasst und verstanden, dass ihr auf dem Gerät nichts passieren kann. Die Neugier siegt meistens!