Mit welchen Hausmitteln lassen sich natürliche Fußbäder genießen?

Unsere Füße tragen uns stets zuverlässig durch den Tag. Zeit, dass wir ihnen etwas Gutes tun!

Herrliche Wohlfühlbäder kann man ganz einfach mit natürlichen Produkten selbst herstellen, die im Haushalt zu finden sind.

Ein warmes Fußbad mit Olivenöl macht die Haut zart und geschmeidig.
Hierzu benötigt man einen Emulgator, damit das Öl nicht auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Dafür eignet sich zum Beispiel Honig ganz hervorragend, der eine weitere Pflegekomponente darstellt und außerdem dabei hilft, kleinere Verletzungen zu heilen.
Auch Vollmilch, Sahne und Molkepulver haben sowohl emulgierende als auch pflegende Eigenschaften.
Erwärmte Vollmilch lässt sich, auch ohne Wasser, als luxuriöses Fußbad nutzen.

Mit einem Stück geriebener Ingwerwurzel im warmen Wasserbad gehören kalte Füße der Vergangenheit an.
Ingwer regt die Durchblutung an, sodass die Füße auch lange nach dem Bad noch in wohlige Wärme gehüllt sind.

Salbei, Thymian und Rosmarin haben eine desodorierende Wirkung und helfen, regelmäßig angewendet, gegen unangenehmen Fußgeruch.
Man kann aus den Kräutern zunächst einen Sud herstellen, indem man sie, wie einen Tee, mit heißem Wasser übergießt und dann etwas von der abgekühlten Flüssigkeit in das Fußbad gibt.

Es ist aber auch möglich, die Kräuter einfach dem Bad hinzuzufügen oder sie in Form von ätherischen Ölen zu verwenden.

Ebenso ist Natron eine gute Wahl bei Fußgeruch.
Obendrein hat es eine leicht entsäuernde Wirkung und ist deshalb auch zur Entspannung stark beanspruchter, brennender Füße optimal.

Ein Bad mit Apfelessig als Zugabe ist eine schöne Vorbereitung für die Entfernung von Hornhaut oder Schwielen.
Hier ist es jedoch wichtig, keine Wunden an den Füßen zu haben, da der Essig ein starkes Brennen verursacht.

Für einen erholsamen Schlaf und zur Beruhigung nach einem anstrengenden Tag verwendet man Lavendel. Der Duft wirkt ausgleichend und befreiend.
Wer das Aroma nicht mag, ist mit Melisse gut beraten.

Ein Motivationstief lässt sich mit der Zitrone bekämpfen.
Das ätherische Öl der Zitrone gilt als stimmungsaufhellend und kann neuen Schwung verleihen.
Ferner trägt auch sie zu wohlriechenden Füßen bei.

Setzt man dem Fußbad den Saft einer frisch gepressten Zitrone hinzu, werden darüber hinaus die Zehennägel bestens gepflegt.

Fügt man Minze hinzu, darf man sich über ein frisches, leichtes Fußgefühl freuen. Auch hier ist es wieder möglich, frische Blätter oder das ätherische Öl der Minze zu nutzen.
Nimmt man angenehm kühles Wasser, hat man eine willkommene Erfrischung an heißen Sommertagen.

Verwendet man die Blätter von Rosenblüten im Badewasser, verwöhnt man Körper und Sinne zur gleichen Zeit.
Trockene Füße werden wunderbar zart, das Bukett ist Balsam für die Seele und es sieht außerdem hübsch aus.

Es ist also mühelos möglich, sich aus Hausmitteln selbst einen Badezusatz herzustellen, der ganz den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Die Natur schenkt uns Öle, Kräuter, Honig und Milch, welche nicht nur für das innere, sondern auch für das äußere Wohl ihren Beitrag leisten.

Produkte, die man in einem Kurzwaren-Laden kaufen kann

Reißverschluss einer blauen Jeans

Unter einem Kurzwaren-Laden versteht man ein Geschäft, in welchem Nähmaterial und Zubehör verkauft wird. Man findet dort ein breites Angebot von kleineren Gegenständen zum Nähen, wie Knöpfe, Zwirn, Nadeln, Reißverschlüsse, Gummibänder etc. und erhält eine individuelle Beratung zum Gebrauch der einzelnen Elemente. Meist arbeiten die Geschäfte mit anderen Textilläden und Nähereien zusammen und geben entsprechende Empfehlungen an ihre Kunden weiter.

Der Begriff Kurzwaren dürfte für manch einer etwas verwirrend klingen, da man die Zusammensetzung kurze Waren nicht unbedingt gleich mit Nähmaterial in Verbindung setzt. Vielmehr hat der Ausdruck seinen Ursprung aus dem Mittelalter, wo es wahrscheinlich Läden gegeben haben muss, in welchen kleine bzw. kurze Gegenstände und lange Gegenstände angeboten wurden. In einem bekannten deutschen Wörterbuch spricht man von Waren, die mit der Elle gemessen werden, wobei man davon ausgeht, dass von Stoffen die Rede ist. Alles, was unter die Maßeinheit einer Elle fiel, wurde als Kurzware bezeichnet und in Kurzwaren-Läden bereitgestellt. In anderen deutschsprachigen Ländern wird anstatt Kurzware, das Wort Mercerie verwendet.

In der Regel sind es Hobbynäher, die so einen Handel besuchen und bei Bedarf Nähutensilien suchen. Von Abnäher bis Zwischenfutter können sie alles finden, was benötigt wird, um Kleidungsstücke, Bettwäsche oder Gardinen wieder auf Vordermann zu bringen. Neben Textilen Stoffen, werden selbstverständlich auch Werkzeuge wie spezielle Scheren, Nadel und Fingerhüte verkauft. Ebenso wie Hobbynäher stöbern daher selbst Schneidereien in den Nähshops, wenn bestimmte Artikel schnell gebraucht werden, vor allem wenn Dinge kaputtgehen. Oft kennt man sich in der Branche und man ist stark untereinander verzweigt.

Es ist aber nicht nur der Verkauf, den Kurzwaren-Läden anbieten. Ebenfalls werden Reparaturdienstleistungen durchgeführt. Geht mal der Reißverschluss kaputt, kann man diesen vorbeibringen und reparieren lassen bzw. Reißverschlüsse kaufen und ersetzen lassen. Durch den Internetboom werden Nähwaren immer mehr über das Internet vertrieben, weshalb viele Nähereigeschäfte ihren Schneidereibedarf, Kurzwaren und Nähzubehör eigens per Webshop anbieten. Vorteil der digitalen Darstellung ist, dass alles visuell abgebildet werden kann und sogar Nähanleitungen mit Verlinkungen zu weiteren Artikeln auf der Website kombiniert werden können. Der Kunde kann so neben Nadeln, gleich Nahttrenner, Rollschneider, Miederwaren oder Garne dazukaufen und sich an den nahegelegenen stationären Handel liefern lassen. Werden die Waren dort anschließend abgeholt, wird das ein oder andere noch zusätzlich mitgenommen.

Noch vor einiger Zeit war das Nähen in den Gedanken mancher eher etwas, was man der älteren Generation zugeordnet hat. Im Laufe der Zeit ist das Nähen allerdings wieder in den Trend gekommen, sodass man einen Anstieg im Verkauf beobachten kann. Dies scheinen auch die Anbieter erkannt zu haben und sind dadurch auf Sozial-Media-Plattformen mit einem eigenen Profil platziert.